MV Agusta Brutale Oro

Mit der Brutale 1000 Serie Oro macht MV Agusta die Brutale noch brutaler. Im neuen Naked Bike steckt der bis zu 212 PS starke Vierzylinder aus dem Superbike F4 RC.

In der Basiskonfiguration bringt der 1.000er Vierzylinder in der Brutale 208 PS bei 13.450 Touren sowie 115,5 Nm an den Start. Wird die Renn-Motorsteuerung zusammen mit dem Titan-SC Project-Auspuff verbaut, dann soll das Aggregat sogar 212 PS bei 13.600 U/min erreichen.

Beim Grundkonzept bleibt sich die neue Brutale treu: Der Vierzylinder steckt in einem stählernen Gitterrohrrahmen mit angeschraubten Aluminiumplatten, die das Rahmenheck und die Schwinge aufnehmen. Die Schwinge selbst ist wieder eine Einarm-Konstruktion und trägt jetzt den Kennzeichenhalter. Der Fahrer greift in neue, sportlicher positionierte Lenkstummel. In den dreifach geklemmten Gabelbrücken steckt eine elektronisch gesteuerte Öhlins-Gabel. Hinten federt und dämpft ein Öhlins TTX36-Federbein. Auch den Lenkungsdämpfer steuern die Schweden bei.

Neu sind die seitlichen Winglets im MotoGP-Stil, die aus der Kühlerverkleidung erwachsen und für spürbar mehr Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten sorgen sollen. Die vordere Bremsanlage setzt auf die neuen Brembo Stylema-Sättel, die in 320er Scheiben beißen.

Beim Räderwerk setzt MV Agusta auf Carbon-Felgen, auch alle Verkleidungsteile sind aus Kohlefaserlaminat geformt. Dazu komponieren die Italiener jede Menge Frästeile sowie eine Lithium-Ionen-Batterie. Als Lohn der Mühe wird ein Trockengewicht von 184 Kilogramm angegeben. Darüber hinaus setzt die neue Brutale auf einen LED-Hauptscheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, Kurvenlicht und eine LED-Rückleuchte.

Im Cockpit sichert ein 5 Zoll großes TFT-Display mit Connectivity-Features den Informationsfluss zum Fahrer und zwischen Smartphone und Motorrad. Den Kontakt zwischen Piloten und Maschine stellt eine handgefertige Sitzbank her. Der Soziussitz kann auch gegen eine Abdeckung getauscht werden.